Beruflich im Gesundheitswesen engagierte Menschen (Ärztinnen und Ärzte, in der Pflege Tätige und andere helfende Berufsgruppen) sind nicht nur häufig mit Leid und Tod konfrontiert, sondern stehen vor der Herausforderung, das eigene berufliche Ideal, persönliche Bedürfnisse, Ansprüche aus dem privaten Umfeld und die speziellen, strukturellen Gegebenheiten in Krankenhäusern – und anderen Institutionen des Gesundheitswesens – in Einklang bringen zu müssen. Diese schwierige Aufgabe kann zu tiefgreifender Erschöpfung führen, Ängste, Depression, Zynismus, innere Gleichgültigkeit oder psychosomatische Beschwerden können auftreten.
Durch meine jahrelange Erfahrung als Ärztin in Krankenhäusern verschiedener Größe und Schwerpunktsetzung (inkl. Geburtshilfe) sowie im Rettungsdienst kenne ich die besonderen Herausforderungen der Tätigkeit in diesem Kontext aus erster Hand. Meine medizinethische und gruppenanalytische Ausbildung ermöglicht mir zusätzlich, die Eigenheiten und unbewussten Dynamiken in medizinischen Teams und Systemen zu berücksichtigen.
In einem streng vertraulichem Rahmen eröffnet die psychoanalytisch-psychodynamische Therapie den Raum, eigene, verinnerlichte Beziehungs-, Leistungs- und Abwehrmuster kennen zu lernen und in einer wertschätzenden therapeutischen Beziehung Neues entstehen zu lassen.
